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Handball-Dorf visiert 3. Liga an

Verantwortlicher Autor: Hartmut Butt Großenheidorn, 27.02.2018, 20:53 Uhr
Presse-Ressort von: Hartmut Butt Bericht 6236x gelesen
Maik Bokeloh (mit Ball) führt Regie in Großenheidorn
Maik Bokeloh (mit Ball) führt Regie in Großenheidorn  Bild: Hartmut Butt

Großenheidorn [ENA] Wer hat schon etwas von Großenheidorn gehört? Der Stadtteil von Wunstorf dürfte in diesem Jahr an Bekanntheitsgrad deutlich zugewinnen. Grund: Die Herrenmannschaft ist Tabellenführer der niedersächsischen Handball-Oberliga und auf dem Weg in die dritte Liga.

Rund 3000 Einwohner hat Großenheidorn und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Steinhuder Meer. Seit Jahren verfügen die Großenheidorner über erfolgreiche Handball-Mannschaften im Damen-, Herren- und Jugendbereich. So gut wie in dieser Saison standen die Großenheidorner in den vergangenen Jahren aber noch nie da. In 18 Spielen haben die MTV-Herren erst zwei Niederlagen kassiert.

Am fünften Spieltag haben sie bei Aufsteiger SF Söhre mit 31:32 die erste Niederlage kassiert. Zu Hause wurde beim 31:33 gegen die HSG Nienburg Niederlage Nummer zwei eingefahren. Mit lediglich vier Verlustpunkten haben die Großenheidorner bereits drei Punkte Vorsprung vor der HSG Schaumburg-Nord und fünf Punkte vor den HF Helmstedt-Büddenstedt. Das hört sich im ersten Moment komfortabel an. Erfolgs-Trainer Marc Siegesmund warnt: „Es kommen noch einige schwere Aufgaben auf uns zu.“

So müssen die Großenheidorner beispielsweise noch bei ihren schärfsten zwei Konkurrenten auswärts ran. „Wir müssen alle Gegner ernst nehmen. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Es ist in fast jeder Partie alles möglich“, ergänzt der Übungsleiter. Siegesmund kann sich auf seine Jungs verlassen, sie werden keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen. Dem MTV-Trainer ist es gelungen, ein Team zu formen, das sich aus erfahrenen und jungen Spielern zusammensetzt. Der Vorteil des MTV gegenüber der Konkurrenz ist, dass sie mehr als nur eine starke erste Sieben haben. Siegesmund kann auf hungrige Akteure zurückgreifen, die auf der Auswechselbank auf ihren Einsatz brennen. Eines steht fest: Wer Meister werden möchte, muss den MTV hinter sich lassen.

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